EIN PROJEKT ZUR VERBESSERUNG DER BESCHÄFTIGUNGSPERSPEKTIVEN BENACHTEILIGTER JUGENDLICHER IM SHAMVA DISKTRIKT, SIMBABWE, DURCH AUSBILDUNGEN IN KLIMAFREUNDLISCHER LANDWIRTSCHAFT UND UNTERNEHMERTUM UND SENSIBILISERUNGSMASSNAHMEN IM BEREICH PSYCHISCHE GESUNDHEIT UND SUCHTMITTELMISSBRAUCH.
In Simbabwe leben 40 Prozent der Bevölkerung in extremer Armut. Besonders betroffen sind Jugendliche, deren Zukunftsaussichten durch hohe Jugendarbeitslosigkeit und unzureichende Bildung eingeschränkt sind. Häufige Dürren und eine schwache Landwirtschaft verschärfen die Ernährungsunsicherheit. Diese Herausforderungen haben nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensbedingungen, sondern beeinträchtigen oft auch die psychische Gesundheit junger Menschen und fördern den Missbrauch von Alkohol und anderen Substanzen. Präventive oder therapeutische Unterstützungsangebote sind kaum vorhanden.
Handlungsbedarf: Zukunftsperspektiven
Die SA4D setzt sich mit Expertise und Herzblut dafür ein, Kinder und Jugendliche zu stärken, damit sie aktive und engagierte Mitglieder ihrer Gemeinschaften werden. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Development Aid from People to People Zimbabwe (DAPP) verfolgen wir das Ziel, die Beschäftigungsperspektiven benachteiligter Jugendlicher im Shamya Distrikt im Nordosten Simbabwes zu verbessern.
Ganzheitliche Strategie für langfristige Lösungen
Durch technische und praktische Schulungen werden Wissen und Fähigkeiten in klimafreundlicher Landwirtschaft vermittelt. Diese Schulungen legen die Grundlage für eine langfristige Ernährungssicherheit gemäss dem Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe». Eine begleitende sport- und spiel-basierte Ausbildung in Unternehmertum und Beschäftigungsfähigkeit sorgt langfristig dafür, dass die Jugendlichen aus ihren landwirtschaftlichen Erträgen ein Einkommen generieren können. Begleitet werden die Ausbildungen von Sensibilisierungsaktivitäten für Jugendliche und ihre Gemeinschaften, um die Themen psychische Gesundheit und Suchtmittelmissbrauch öffentlich anzusprechen und die Stigmatisierung abzubauen.
Gut eingebettet in lokale Strukturen
Unsere Partnerorganisation DAPP Zimbabwe ist Teil der internationalen Humana People to People-Bewegung. Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Durchführung von Projekten in Simbabwe ist DAPP lokal hervorragend vernetzt. Das Projekt ist auf die staatlichen Programme Simbabwes abgestimmt, die die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen als einen wichtigen Bereich der öffentlichen Gesundheit betrachten. Dabei legt das Landesprogramm sowie unser Projekt den Schwerpunkt auf die Entstigmatisierung und die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen psychosozialen Diensten.